Evapo Image Methode
Hans Haslinger

Die hier verwendete Methode der mikroskopischen Wasseruntersuchung wurde von Ruth Kübler 1989  entwickelt.
Auf der Spur zu einer Bildsprache der Natur war sie zur Mikroskopie gekommen und entdeckte durch einfaches Auftropfen von Wassertropfen auf ein Objektglas, dass sich hier Ausformungen unterschiedlichen Charakters ergaben, je nach dem, um was für eine Wasserprobe es sich handelte und was zuvor auf das Wasser eingewirkt hatte.

Beschreibung der Methode :


• 14 kleine Wassertropfen werden auf einen Objektträger aufgetragen .
• Man wartet bis das Wasser total verdunstet ist.
• Man beobachtet und fotografiert die verbliebenen Stoffe unter einem Mikroskop mit einer Vergrösserung
   zwischen 40 und 400
• Die Verteilung und die Anordnung der verschiedenen Stoffe gibt uns Informationen über der Inhalt und der
Zustand des       Wassers.

Diskussion:

Beim Vortrag in der Mikroskopischen Gesellschaft Wien kam es zu einer intensiven Diskussion über diese Methode.

Grundsätzlich ist folgendes festzuhalten:

Die Evapo Image Methode soll und kann physikalische und chemische Untersuchungen nicht ersetzen, sie gibt
keine Auskunft über Anzahl und Art der im Wassertropfen gelösten Stoffe.
Sehr wohl sind aber die Bestandteile des Wassers die Ursache für die Tropfenbilder.

Bei gleichem Stoffanteil können
die Strukturen aufgelockert oder homogen gestreut sein
oder es kommen mehrere, regelmäßig angeordnete Ringbildungen vor.
Dies deutet auf eine veränderte Anordnung und Wirksamkeit der Salze und Mineralien hin.

Das heißt bei gleichem chemischen Aufbau können die Tropfen anders aussehen, wenn die "Vital"qualität
des Wassers eine andere ist. (z.B. vor und nach einer Wasserbelebung)
Sie sehen bei gleicher Qualität "nur" ähnlich aus, sind aber gleich aussagekräftig.

Die Evapo Image Methode bewegt sich auf einer vollkommen anderen Ebene als Blindversuche,
Anionenzusammmensetzung und chemischer Aufbau. Sie zeigt ein Bild der Wasserqualität.

Denken Sie an den Unterschied zwischen Lebensmittel und Nahrungsmittel, frischem Quellwasser und
abgestandenen Leitungswasser.

Anhand der Kriterien der Tropfenbilder lässt sich erkennnen, ob neben der chemischen Qualität und
chemischen Unbedenklichkeit, es sich um ein wertvolles, lebendiges Wasser handelt.
Beide Untersuchungsmethoden sind gleichberechtigt und ergänzen einander.

Die Evapo Image Methode gibt uns Auskunft über eine Qualität, die bei den traditionellen Untersuchungen
kein Thema ist.

Leitungswasser in der Nähe bei Rottweil vor und nach Magneteinwirkung
Leitungswasser bei Bad Ischl, Österreich, vor und nach einer Wasserverwirbelung


Qualtitätsverschlechterung des Laabenbaches

Klamm
Altlengbach
Furt
Dambach
Alte Wehr
Kläranlage

Auswahl von 14 Tropfen der selben Probe


Alle Bilder sind verschieden aber doch gleich aussagekräftig!

Weitere Informationen finden Sie hier:

Dr. Berthold Heusel