Ledum palustre – Sumpfporst

( Syn.: Rhododendron tomentosum ) Moorporst, Wilder Rosmarin, Motten- oder Wanzenkraut, Brauerkraut, Tannenporst, Moor-rosmarin, Kienporst
Familie: Ericaceae
Unterfamilie: Rhododendroideae

Wenn man in den Monaten Mai und Juni das Rottalmoos oder das Schwarze Moos betritt - beide Hochmoore liegen nahe der Grenze zu Tschechien im niederösterreichischen Waldviertel -, bekommt man eine der schönsten und seltensten Pflanzen des Hochmoores, den Sumpfporst, in voller Blüte zu sehen. Die lebhaften weißen Blütensträuße in ihrer wunder-
baren Pracht leuchten einem entgegen, und auch der intensive, aromatische Duft der Pflanze macht auf den Sumpfporst aufmerksam. Die Stille dieser Hochmoore wird fast nur durch das Summen der Insekten unterbrochen, die von einer Blüte zur andern fliegen. Für manche von ihnen bedeutet der betäubende Duft, der als Anlockungsmittel dient, jedoch den sicheren Tod; denn nicht alle Blütenbesucher des Sumpfporstes naschen ungestraft.

Blick ins Hochmoor Rottalmoos, ein Regenmoor in der
Hangmulde eines Moorkiefernbestandes.

Die Blüte
Der bis zu 1,5 m, meist aber nur ca. 90 cm hohe, ausdauernde Strauch (Abb. 02)

Blühender Porstbusch.

trägt die sternförmigen, weißen Blüten, die bis zu zwanzig in aufrechten, dichten, endständigen Doldentrauben (Abb. 03)

Weiße Blüten in einer dichten, endständigen Doldentraube.

angeordnet sind. Die fünf Kronblätter, 10 bis 15 mm breit, 5 bis 8 mm lang, verkehrt eiförmig und stumpf, breiten sich zu einer flachen Schale aus. Der fünfzähnige Kelch besitzt klebrige, breit eiförmige Blätter mit abgerundeten Zipfeln. Die Blüte trägt 10 am Grunde behaarte Staubblätter, die länger als die Kronblätter sind; die inneren sind dabei kürzer als die äußeren. Die Antheren sind kahl und öffnen sich an der Spitze mit zwei Löchern. Der Griffel ist etwas kürzer als die Staubblätter und endet mit verdickter, fünfstrahliger Narbe.

Der Fruchtknoten, drüsig bekörnelt, weist einen fünffächerigen Bau auf (Abb. 4).

Querschnitt durch die Blütenknospen.

Zur Blütenökologie: In der Zwitterblüte reift zuerst der weibliche Teil (das Gynoeceum), die
Narben werden belegungsfähig. Mit zeitlicher Verzögerung tritt die Pflanze ins männliche
Stadium ein, d.h. die Antheren öffnen sich und geben den Pollen frei (Abb. 5).

Querschnitt durch die Anthere der Sumpfporst- Blüte. Die zwei Theken der Anthere sind durch das Konnektiv (1) miteinander verbunden; in dem Konnektiv verläuft ein Leitbündel (2). Eine Theke enthält zwei Hohlräume (Lokuli) (3), in denen die Pollenkörner (Tetraden) gelagert sind.

Dieses ungleichzeitige Reifen der beiden Geschlechter innerhalb einer Blüte nennt man Dichogamie, es dient der Sicherung der Fremdbestäubung. In den seitlich stehenden Blüten kann es, da sich nicht alle Blüten im gleichen Reifezustand befinden, durch Pollenfall oder durch Wind gelegentlich zu Selbstbestäubung kommen. Pollen eignen sich in vielen Fällen zur Bestätigung oder auch zur Bestimmung einer Pflanzenart, da sie teilweise über sehr charakteristische Merkmale verfügen, die unter geeigneten Umweltbedingungen fast unzerstörbar sind. Diese Bedingungen sind im Moor gegeben. Gelangen Pollenkörner in sauerstoffarme oder –freie Moorschichten oder in von Torfmoosen angesäuerte Gewässer, wo sie absinken und von Ablagerungen überdeckt werden, so verfaulen der lebende Inhalt und die innere Hülle, die Intine. Die äußere Hülle, die Exine, bleibt jedoch erhalten und bewahrt die feinsten Strukturmerkmale, die bestimmungsrelevant sind. Daher spielt die Pollenanalyse gerade der Moorablagerungen eine große Rolle, weil die Pollenmerkmale – im Gegensatz zu anderen Pflanzenteilen – von beachtlicher Resistenz gegen alle Zerstörungsattacken sind. Damit können diese Überreste von Blütenstaub zu Zeugen für eine vergangene Pflanzenwelt werden, vermögen sie doch sogar geologische Zeiträume zu überdauern. Auch die Pollenkörner des Sumpfporstes weisen charakteristische Kennzeichen auf. Vier Einzelpollenkörner sind in einem Verband und dabei in Tetraederform angeordnet und erscheinen als > Pollenvierlinge < (Abb. 6).

Ledum-Tetraden (Pollenvierlinge).

Ihre Größe schwankt zwischen 32 und 42 µm.
Bei einer Untersuchung von 50 Pollenkörnern wurde ein Mittelwert von 35,5 µm ermittelt.
Die Tetraden besitzen Colpi mit einer Länge von 16,3 bis 24,8 µm (Colpus = eine langgestreckte Apertur (Austrittsstelle für einen Pollenschlauch), bei der das Längen – Breiten – Verhältnis größer als 2 : 1 ist). Die Skulptur ( = Relief infolge der an der Oberfläche der Exine hervortretenden Formelemente) ist scabrat (= mit Skulpturelementen unter 1 µm Größe, die in Aufsicht punktförmig oder verlängert hervortreten). Ein sehr hoher Prozentsatz der Ledumtetraden zeigt als typisches Merkmal deutlich dickere Innenwände (meist 2 bis 3,5 µm Dicke) als Außenwände. In der Polansicht erscheinen die Einzelpollenkörner im optischen Schnitt rund oder auch dreieckig. Wegen der Auffälligkeit der leuchtenden Blütensträuße, des starken Blütenduftes und des leicht zugänglichen Nektars findet ein häufiger Besuch der Blüten durch Insekten statt. Schmetterlinge, wie der Moorgelbling (Colias palaeno), die Herzblatteule (Anarta cordigera),
der Brombeerzipfelfalter (Callophrys rubi) und der Baltische Gletscherfalter (Oeneis jutta) nützen diese Nahrungsquelle, daneben aber auch manche Käfer und zahlreiche Fliegen. Die klebrigen Griffel und Fruchtknoten werden aber für viele Insekten, die sich anlocken lassen, zur tödlichen Falle. Besonders Fliegen haften so fest, dass man sie ohne Zerreißen kaum
entfernen kann. Untersuchungen zur Bedeutung dieser klebrigen Bereiche sind nicht bekannt.


Die Fruchtkapsel

Die Fruchtkapseln (länglich bis rund; fünffächrig; in frischem Zustand von stark gewürz-
haftem, etwas terpentinartigem, narkotischem Geruch, der beim Trocknen fast verschwindet,
und von gewürzhaftem, bitterem, leicht campherartigem Geschmack) biegen sich abwärts und
stehen zur Zeit der Reife streng vertikal (Abb. 7).

Reife Fruchtkapseln in streng vertikaler Stellung.

Diese Nutation (selbsttätige Wachstumskrümmung) dürfte auf positivem Geotropismus beruhen (Geotropismus = Reaktionsvermögen auf die Schwerkraft der Erde; positiv geotropisch bedeutet, Pflanzenorgane wachsen auf den Erdmittelpunkt zu und nehmen, wenn sie aus ihrer Normallage gebracht werden, immer wieder diese Stellung in der Lotlinie ein).
Bei der Fruchtreife öffnet sich die warzig-drüsige Kapsel durch Auseinanderweichen von
fünf, sich zum freien Ende hin verschmälernden Klappen. Diese Klappen lösen sich aber nicht
am oberen Ende der die Kapsel durchziehenden Mittelsäule, auf der oft noch der vertrocknete
Griffel sitzt, sondern am unteren Ende, so dass die aufgesprungene Kapsel (wegen der Nuta-
tion) einem kleinen „Becher“ oder „Kelch“ gleicht (Abb. 8).

Reife Fruchtkapsel mit gelösten Klappen.

Ledum palustre ist ein Wintersteher, bei dem der Wind allmählich die winzigen Flugsamen aus den Kapseln herausbläst, die bis in den nächsten Sommer noch keimfähige Samen enthalten können.
Die von einer Flughaut umschlossenen, ca. 1 mm langen Samen sind gelblich bis bräunlich und meist spindelförmig und tragen an beiden Spindelenden einen deutlichen, orangefarbenen „Schwanz“(Abb. 9).

Same (dunkel) mit Flugeinrichtung.

Die Flugeinrichtung besitzt eine längliche, oft leicht s-förmige Gestalt mit etwas mehr Breite als der Same und läuft in zwei verschmälerte, rundliche Enden aus. Die feine, durchsichtige Flughaut besteht aus prosenchymatischen, dünnwandigen Zellen (Abb. 10).

Prosenchymatische Zellen des Samenflügels.

Die Gesamtlänge des Flugsamens beträgt zwischen 1,6 und 2 mm, die Gesamtbreite zwischen 0,2 und 0,25 mm.
Ein Teil der Fruchtkapseln enthält oft viele taube Samen. Die Samenkeimung erfolgt ausschließlich am Licht.

Das Rollblatt
Der Sumpfporst besitzt immergrüne, lanzettliche, zugespitzte Blätter, die ca. 1,3 cm lang und
3 mm breit sind und 2 bis 3 Jahre alt werden. Die in der Draufsicht flachen Blätter sind an
den Rändern zurückgebogen, so dass an der Blattunterseite ein windstiller Raum entsteht,
wodurch sie über einen optimalen Transpirationsschutz verfügen (Abb. 11 und Abb. 12).

Blattquerschnitt.
Spaltöffnungen (Stomata) im Blattquerschnitt.

Denn die Spaltöffnungen, verschließbare „Löcher“, durch die die Pflanze atmet und den photosynthetisch wichtigen Gasaustausch steuert, sind auf die Blattunterseite beschränkt und treten nur schwach hervor (Abb. 13, Abb. 14, Abb. 15).

Spaltöffnungen (Stomata) im Blattquerschnitt
Spaltöffnung (Stoma) im Blattquerschnitt: Vergrößerung
Spaltöffnung in der Epidermis der Blattunterseite (hypostomatisch).

Die untere Epidermis ist mit einer dichten, braunen Haarschicht überzogen, deren Haare vier
verschiedene Ausbildungsarten zeigen: Es finden sich reichlich einzellige Haare mit dicker
Außenschicht, die sich mit Sudan IV anfärben lässt (Abb. 16).

Weiterhin treten fadenförmige, mehr- zellige Haare (Abb. 17) sowie zwei Arten von Sekrethaaren auf mehrzelligem Fuß mit breiterem oder schmalerem Köpfchen auf (Abb. 11, Abb 18a und Abb 18b).

Fadenförmige,
mehrzellige Haare der unteren Epidermis.
Blattquerschnitt.
Sekrethaare mit einem mehrzelligem Fuß und breitem oder schmälerem Köpfchen.
Sekrethaare vergrößert.

Das Vorhandensein von Sekrethaaren lässt sich schon am Geruch erkennen, der an den Fingern haftet, wenn man über die Blätter streift. Sekrethaare setzen sich aus lebenden Zellen zusammen, die in Stiel- und Köpfchenzellen differenziert sind. Im Cytoplasma der Köpfchen wird das Sekret hergestellt und in den Vakuolen abgelagert. Beim Sumpfporst, wie auch bei einigen anderen Moorpflanzen, widerspricht der Blattbau in auffälliger Weise den Lebensbedingungen: Xerophytische Merkmale, wie schmale Rollblätter dichter Haarfilz (der die Spaltöffnungen verhüllt und die Verdunstung herabsetzt)usw., sind eindeutig eine fabelhafte Trockenanpassung – dabei ist Wasser in Hochmooren reichlich vor-
handen! Dieser Widerspruch bei manchen Moorpflanzen hat bereits Botaniker früherer Zeiten sehr beschäftigt. Damals gab man den Huminsäuren im Boden die Schuld, die solche Anpassungen notwendig machen sollten. Heute weiß man durch gezielte Experimente, dass die Huminsäuren nicht verantwortlich sind. Tatsächlich handelt es sich um so genannte
Peinomorphosen („Hungerbildungen“), die äußerlich den Xeromorphosen gleichen, aber einen ganz anderen physiologischen Hintergrund haben. Diese Pflanzen sind Spezialisten der Sparsamkeit, gewissermaßen „Hungerkünstler“, und zwar wegen des schlechten Nährstoffangebots. Hochmoore sind bekanntlich extrem nährstoffarm. Eine stärkere Transpiration
würde einen schnelleren Wasser- und Salztransport in der Pflanze ergeben, was zu einer Ankurbelung des Stoffwechsels, dadurch aber letztlich zum Absterben aufgrund von Nährstoffmangel führen würde. Deshalb müssen die Pflanzen ihre Stoffwechselfunktionen drosseln, sozusagen „auf Sparflamme“ stellen. Dies gelingt durch verringerte Transpiration wie bei den Xerophyten. Ein sehr langsames Pflanzenwachstum wegen geringer Produktivität ist die Folge.

Andere bekannte peinomorph / xeromorph gebaute Hochmoorpflanzen sind: Vaccinium oxycoccus (Moosbeere), Vaccinium myrtillus (Heidelbeere, Schwarzbeere), Vaccinium vitis-idaea (Preiselbeere), Vaccinium uliginosum (Moor-Rauschbeere, Moor Trunkelbeere), Calluna vulgaris (Besenheide), Erica carnea (Schneeheide), Erica tetralix (Glockenheide), Empetrum nigrum (Krähenbeere) und Andromeda polifolia (Sumpfrosmarin). Einige der angeführten Pflanzen sind leicht zu beschaffen; daher können ihre Rollblätter vom Mikroskopiker mit einfachen Handschnitten problemlos untersucht werden.
Ein Querschnitt beim Sumpfporstblatt zeigt den typischen Aufbau eines Blattes: Die Außenseite der oberen Epidermiszellen besteht aus einer verdickten Wand. Das Palisadengewebe baut sich aus bis zu fünf Zellreihen auf. Das darunter liegende Schwammgewebe macht etwa die Hälfte der Blattdicke aus und stellt nur in fast regelmäßigen Abständen eine Verbindung zwischen Palisadenparenchym und unterer Epidermis her (Abb. 19).

Querschnitt durch Blattrippe und Blattspreite. Bau des geschlossenen, kollateralen Leitbündels (ohne Kambium). Oberhalb des Xylems und unterhalb des Phloems liegen Sklerenchymzellen.

Die dadurch entstehenden Hohlräume sind mit großlumigen, durchsichtigen Zellen ausgefüllt, die vermutlich als Wasserspeicher dienen. Im Querschnitt und im Flächenschnitt des Rollblattes kann man unter dem Mikroskop im polarisierten Licht ( eventuell auch im Dunkelfeld) die herrlich ausgebildeten, farbenprächtigen Oxalatkristalle beobachten. Da die Kristalle doppelbrechend sind, leuchten sie bei gekreuzten Polarisationsfiltern in den Interferenzfarben auf (Abb. 20 u. Abb. 21).

Querschnitt durch Blattspreite mit eingelagerten Oxalatdrusen.
Flächenschnitt des Blattes im polarisierten Licht mit eingelagerten Oxalatdrusen.

Das Calciumoxalat kristallisiert als Monohydrat in Form von Drusen in denVacuolen von Parenchymzellen . Es ist ein Abfallprodukt des Stoffwechsels und bleibt in der Pflanzenzelle dort liegen, wo es gebildet wurde. In diesem Zustand kann Oxalsäure keine Giftwirkung entfalten.
Von der Form her zeigt der Querschnitt des Blattes den Bau eines bifazialen, revoluten Roll blattes mit stark eingerolltem Rand, das sehr typisch für Ericaceen ist (Abb. 11 u. Abb. 12).

Blattquerschnitt.
Spaltöffnungen (Stomata) im Blattquerschnitt.

Der anatomische Bau der Blattrippe weist ein geschlossenes, kollaterales Leitbündel auf, d.h., das zur Blattoberseite zeigende Xylem und das darunter liegende Phloem grenzen ohne zwischengeschaltetes Kambium aneinander. Dadurch kann der Blattstiel sekundär nicht in die Dicke wachsen (Abb. 22).

Querschnitt durch die Blattrippe: Bau des geschlossenen, kollateralen Leitbündels (ohne Kambium). Oberhalb des Xylems und unterhalb des Phloems: Sklerenchymzellen.

Anatomie des Holzes

Anatomische Merkmale des Holzes sind für die Bestimmung holzbildender Pflanzen von enormer Wichtigkeit. Dabei wird das Holz nach drei Schnittrichtungen untersucht:
Im Querschnitt werden die Längselemente (Gefäße, Fasern) quer durchschnitten, die radial verlaufenden Holzstrahlen sind längs aufgeschnitten. Im Radialschnitt sind alle Elemente längs geschnitten. Im Tangentialschnitt sind die Längselemente längs und die Holzstrahlen quer geschnitten. Für die mikro-, aber auch makroskopische Bestimmung sind vor allem die
Querschnittsmerkmale diagnostisch wertvoll.
In xylotomischer Hinsicht ähnelt Ledum palustre sehr dem Rhododendron ferrugineum (Rostblättrige Alpenrose, Almrausch) . Zwischen beiden Arten sind nur kleinere Unterschiede zu beobachten.

Querschnitt
Sehr viele, kleine Poren (der Porenvolumendurchmesser ist kleiner als 50 µm) sind auf der
ganzen Jahresringfläche zerstreut (Abb. 23).

Stamm-Querschnitte.

Früh- und Spätholzporen erscheinen praktisch gleich groß. In beiden Teilen unterscheidet sich die Porendichte nicht wesentlich. Die Jahresringe sind manchmal sehr eng, so dass es schwierig oder fast unmöglich sein kann, die ahresringgren- zen klar zu bestimmen; mitunter fehlen sie sogar. In tangentialer Richtung abgeflachte Grundgewebezellen markieren wie ein schmales Bändchen die Jahresringgrenze (Abb. 24).

Abgeflachte Grundgewebezellen markieren die Jahresringgrenze.

Mehrreihige Holzstrahlen sind sehr deutlich, einreihige schwer erkennbar. Die Holzstrahlen folgen einander regelmäßig in Abständen von 1 bis 4 Gefäßbreiten (Abb. 25).

Mehrreihige und einreihige Holzstrahlen.

Das Holz von Ledum palustre weist insgesamt große, dünnwandige (das Lumen ist größer als die doppelte Zellwanddicke) und kleine, eher dickwandige (das Lumen ist kleiner als die doppelte Zellwanddicke) Zellen auf. In radialer Richtung sind die Gefäße fast immer durch 1 bis 2 Fasertracheiden voneinander getrennt, in tangentialer Richtung berühren sich jedoch die demselben Jahresring angehörenden Gefäße häufig.

Radialschnitt
Holzstrahlzellen erscheinen als kurze, stehende „Ziegelformen“ oder Quadrate mit dünnen,
oft etwas gewölbten Wänden. Auch die Gefäße sind dünnwandig und zeigen verschiedene Arten von Durchbrechungen. Es treten i.A. pro Zelle 5 – 12 leiterartig angeordnete Durch- brechungen auf sowie alle Übergänge von kleineren länglichen bis zu rundlichen in Form der Hoftüpfel - ein typisches Merkmal einiger Ericaceen (Abb. 26).

Stamm-Radialschnitte.

Mehrreihige Holzstrahlen bestehen vorwiegend aus liegenden und quadratischen Zellen, einreihige dagegen aus stehenden und quadratischen Zellen (Abb 27).

Stehende Zellen der Holzstrahlen.
Holzstrahlwände mit vielen Tüpfeln ergeben ein zahnradförmiges
Aussehen.

Stoßen Holzstrahlwände aneinander, so erscheinen sie dick und von vielen Tüpfeln durchbrochen. Diese dicht aufeinander folgenden Tüpfel lassen die Wände im Schnitt „zahnradförmig“ aussehen.
Fasertracheiden sind dünnwandig, ihre Hoftüpfel kreisrund oder ellipsoid; sie finden sich ver- streut oder in senkrechten Reihen angeordnet und sind kleiner als die Hoftüpfel der Gefäße.

Tangentialschnitt
Hier zeigen sich die Holzstrahlen zweigestaltig: Einreihige bilden einen Stapel von 1 bis 10 (höchstens bis 15) längs-ovalen Zellen übereinander (Abb. 29),

Stamm-Tangentialschnitte. Einreihige Holzstrahlen.

mehrreihige dagegen aus 3 bis 8 Zellreihen; ausnahmsweise werden auch Stapel mit bis zu 40 Zellen erreicht. In diesem Fall bleiben die Zellen bedeutend kleiner, kreis-, ellipsen- oder linsenförmig (Abb. 30).

Stamm-Tangentialschnitte. Mehrreihige Holzstrahlen.

Als wichtigste mikroskopische Bestimmungsmerkmale des Holzes von Ledum palustre sind zu beachten: Holz zerstreutporig mit sehr vielen, kleinen Poren; Holzstrahlen einreihig bzw. 3 – 5-reihig; vorwiegend quadratische und stehende Holzstrahlzellen; leiterförmige Durchbrechungen.


Ökologie

Der Sumpfporst ist eine montane Pflanze der Hochmoore, mooriger Wälder (Kiefern-Moor- wald, Bergkiefer-Moorgehölz) und nasser, nährstoffarmer Torfböden. Die Pflanze ist ein Rohhumuswurzler und liebt den Halbschatten (Abb. 31).

Sumpfporst im Halbschatten des Kiefern-Moorgehölzes.

Sie zählt zu den floristischen Besonderheiten und stellt die Charakterpflanze der Waldhochmoore dar, denn hier kann sie üppig gedeihen.
Besonders interessant ist dabei der Sumpfporst – Kiefernbruch (Ledo – Pinetum) mit dem Torfmoos als wichtigster torfbildender Vegetation.

Allgemeine Verbreitung

Sie erstreckt sich über das nördliche und gemäßigte Eurasien: Das Hauptverbreitungsgebiet liegt nicht in Mitteleuropa, sondern in den nördlichen Ländern, in Norwegen, Schweden, Finnland und Nordrussland. In Deutschland durch die Trockenlegung der Moore sehr selten geworden und stark gefährdet, lässt sich die Art jetzt fast nur noch in Norddeutschland finden.


Verbreitung in Österreich

Auch hier gehört der Sumpfporst zu den sehr seltenen Pflanzen. In den Bundesländern Niederösterreich und Oberösterreich existieren in vier Hochmooren, die alle in der Böhmischen Masse (Österr. Granit- und Gneishochland) des Waldviertels und Mühlviertels liegen, noch interessante Vorkommen. Schon Anton Kerner erwähnte 1863 diese Moore in
seinem namhaften Werk >> Das Pflanzenleben der Donauländer <<. Er schreibt (Zitat): “Es greift dort ein kleines Stück des böhmischen Wittingauer Tertiärbeckens auf österreichischen Boden herüber, und gerade an der östlichen Seite dieses Beckens ziehen sich in einer Länge von vier Meilen von Gmünd in Österreich bis Platz in Böhmen ausgedehnte sumpfige Wälder und Hochmoore hin, welche man dort mit dem Namen > Moose < bezeichnet. Ein für das Wasser undurchdringlicher Tonboden, auf welchem hie und da auch grober Quarzsand lagert, bildet das geognostische Substrat dieser > Moose <, und über ihm folgt eine von wenigen Zollen bis zu zwei Fuß Mächtigkeit schwankende Schicht von Torf, in welcher
sonderbarer Weise ganz kräftiges, hochstämmiges Nadelholz gedeiht. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass diese Wälder mit torfigem Untergrund als erste Anfänge von Hochmooren anzusehen sind“. In der Steiermark ist die Pflanze ausgestorben. In Nordtirol wurde der Sumpfporst nach Ansalbung (= absichtliches Ausbringen von Pflanzen in die freie Natur
ohne land- oder forstwirtschaftliches Motiv) um 1890 eingebürgert. In Österreich sind Ansalbungen heute grundsätzlich durch die Naturschutzgesetze verboten, denn sie gelten als Florenverfälschung und störende Eingriffe in die Natur. Der >> Österreichische Moorschutzkatalog << von 1982 beschreibt diese Hochmoore mit Sumpfporstvorkommen wie
folgt: (Zitat)“
Rottalmoos (Galthofmoor): Litschau / N, Seehöhe 540 m, Regenmoor mit Moorkiefernbeständen in einer Hangmulde, Granit und ähnliches Gestein als Untergrund, eine unmittelbare Gefährdung liegt nicht vor. Reiches Vorkommen von Sumpfporst. In diesem Moor verlässt die Pflanze unüblicherweise den Halbschatten und tritt in das offene Hochmoor (Abb. 32 u. Abb. 33).

Der Sumpfporst verlässt den Halbschatten und besiedelt die offene Moorfläche.
Der Sumpfporst wächst auf einem Bult inmitten der offenen Moorfläche.

Freie Standorte des Sumpfporstes findet man nur in nördlich gelegenen Hochmooren. ( Die Fotos in diesem Artikel wurden alle von diesem Moor gemacht).
Schwarzes Moos: Brand – Nagelberg / N, Seehöhe 505 m, Übergangsmoor auf einem Hochplateau, Granit und ähnliches Gestein als Untergrund, Torfabbau.
Schönauer Moor: Litschau / N, Seehöhe 520 m, Übergangsmoor / Rotföhrenmoor am Hang, Granit und ähnliches Gestein als Untergrund, unmittelbare Gefährdung durch einen Forstbetrieb.
Bruckangerlau: St. Oswald bei Freistadt / O, nordwestlich der Ortschaft Amesreith, Seehöhe 840 m, Versumpfungshochmoor in einer Senke, das Moor ist heute sehr trocken, im Bereich des Moores liegt der größte Bestand des Sumpfporstes in Oberösterreich. Von den 15 ha sind ca. 3 ha naturnah.“

Verwendung

Der Porst fand in früheren Zeiten Verwendung für Heilzwecke gegen Fieber, Gicht, Keuch husten, Ruhr, Hautkrankheiten, Diabetes. Von der Landbevölkerung wurde der Porst auch als Abortivum genutzt. Auf Grund der allgemeinen Zellgifteigenschaften und narkotischen Wirkung von ätherischen Ölen (Ledol und Palustrol; beide Stoffe sind chemisch den Sesquiterpenen zuzurechnen (= Terpene mit 15 C-Atomen) und stellen ein Doppelringsystem aus einem C 5- und einem C 7-Ring dar), die der Porst in erheblichen Mengen in seinen Drüsenhaaren produziert, sind früher Vergiftungserscheinungen beobachtet worden, vor allem beimissbräuchlicher Anwendung der Pflanzenextrakte als Abortivum. Die getrockneten Zweige und Jungtriebe waren früher wegen ihres durchdringenden, campherähnlichen Geruches als Motten- und Wanzenmittel geschätzt. Bis Mitte des 18.Jahrhunderts setzte man den aus Gerste und Malz hergestellten Getränken zur Verleihung eines bitteren Geschmacks zahlreiche Kräuter und Gewürze zu, u.a. auch Extrakte aus Sumpfporst, die konservierende und aromatisierende Wirkung hatten. Der Zusatz ergab einen rauschverstärkenden Effekt.
In Russland braute man früher in den Klöstern für die gewöhnlichen Leute > Porstbier <, das viele Störungen gesundheitlicher Art nach sich gezogen haben soll. Auch unter der Bevölkerung des heutigen Niedersachsen muss die gesundheitsschädigende Wirkung dieser > Gru(i)tbiere < so groß gewesen sein, dass der hannoversche Kurfürst Georg III. in einer Anordnung vom 26.6.1723 die Verwendung des > Porst < zum Brauen von Bier unter Androhung von Strafe verbot. Die berauschende Wirkung solcher Getränke soll auch die Grundlage der viel zitierten > Berserkerwut < der Wikinger gewesen sein.
Als Droge findet der Porst kaum mehr besonderes toxikologisches Interesse wegen seines Rückganges bzw. seiner schwierigen Beschaffung von entlegenen Standorten.

Präparationstechnik

Die Holzschnitte ( 20 µm Dicke ) und Blattquerschnitte ( 10 µm oder 15 µm Dicke ), die hier als Vorlage für die Fotografien dienten, wurden mit einem Mikrotom angefertigt.
Brauchbare Blattquerschnitte kann man auch mit einer Rasierklinge im Freihandschnitt an einem in einer Mohrrübe oder in getrocknetem Holundermark eingeklemmten Blatt er halten.
Fixierung der Schnitte: in einem Fixiergemisch FAE (Formol (5) : Ethanol (90) : Eisessig (5) ) bei einer Verweildauer von 24 Stunden. Anschließend werden die Schnitte in 96%igem Ethanol ausgewaschen. Die Färbung der Schnitte erfolgte nach der Methode von Etzold (FSA – Verfahren) oder nach Roeser. Die Präparate (Holz-, Blattquerschnitte) für
die Fotodokumentation wurden nach Roeser gefärbt.

Färbemethode (nach Roeser): 1) Färben in Astrablau ? 5 min. 2) Auswaschen in destilliertem Wasser; 3) Färben in Fuchsin (basisch) ? 5 min. 4) Auswaschen in destilliertem Wasser; 5) Färben in Pikrinsäure (gesättigte wässrige Lösung 1 : 3 mit Wasser verdünnt) ? 1 min. 6) Auswaschen mit destilliertem Wasser / 70%iger Isopropylalkohol zur Differenzierung der Fuchsinfärbung. Überdifferenzierung tritt auch bei stundenlangem Verweilen nicht ein! Meist genügen aber einige Minuten. 8) 100%iger Isopropylalkohol, einmal wechseln ? 5 min. oder länger; 9) Xylol ? 3 min. oder länger; 10) Einschluß in Harz (Malinol, Eukitt, Entellan). Wird zur Einbettung Euparal verwendet, entfällt die Xylolstufe, und man deckt sofort nach dem 100%igen Isopropylalkohol den Schnitt ein.
Ergebnis der Färbung: Verholzte Zellen leuchten rot (selbst in dünnnen Mikrotomschnitten), unverholzte Zellen intensiv blau, verkorkte und cutinisierte Schichten dunkel braunrot.
Diese Methode der Färbung hat einige Vorteile: zuverlässiges Gelingen bei dünnen wie bei dicken Schnitten, keine Probleme bei der Differenzierung.
Herstellung der Lösungen: Astrablau FM ? 0,5% in 2%iger wässriger Weinsäurelösung. Basisches Fuchsin ? 1% in 50%igem Ethylalkohol (mit destilliertem Wasser verdünnter Brennspiritus genügt als Lösungsmittel!)
Die Pollen wurden in Glyceringelatine eingeschlossen und im DIK – Verfahren fotografiert.
Um die Haare der Blätter und die Schließzellen sichtbar zu machen, wurden Flächenschnitte
des Blattes angefertigt und mit Sudan IV gefärbt.
Herstllung der Stammlösung: 1 g Sudan IV mit 100 ml ca. 60 – 65°C heißem Isopropanol abs. übergießen. Im Wasserbad bei ca. 60 – 65°C mit einem Glasstab 3 min. umrühren.
Die heiße Lösung in eine dunkle Flasche füllen; Flasche gut verschließen und sofort ca. 5 min. von Hand schütteln. Im Laufe der nächsten 2 bis 3 Tage das Schütteln bei kalter Lösung einige Male wiederholen. Sollte sich ein Bodensatz bilden, muss gefiltert werden.
Sowohl ungefärbte wie auch gefärbte Objekte (zB. nach Etzold) können mit Sudan IV behandelt werden. Das vorher mit Aq. dest. bzw. mit 70%igem oder 94%igem Alkohol gespülte Objekt wird in Blockschälchen ca. 15 min. bis zu mehreren Stunden gefärbt. Dann werden die gefärbten Objekte in 3 Portionen Aq. dest. bzw. Aq.-dest. : Glycerin = 1 : 1
in Petrischalen ausgewaschen. In Schale I bilden sich in der Regel Farbflocken. In Schale II werden noch einige Farbflocken eingeschleppt. In Schale III sind dann meistens keine Farbflocken mehr vorhanden.
Wichtiger Hinweis: Beim Färben muss das Färbegefäß gut verschlossen sein, da sonst durch Verdunstung des Alkohols in den Objekten störende Farbstoffniederschläge entstehen. Grund sätzlich gilt: Je geringer der Sudananteil in der Lösung ist, umso geringer ist die Bildung von Farbstoffniederschlägen. Daher kann auch eine verdünnte (verdünnt mit dem jeweiligen Lösungsmittel) Stammlösung im Verhältnis 1 : 1 bis ca. 1 : 10 verwendet werden. Die Färbungs-
zeiten werden dadurch allerdings länger.
Nun können Frisch- oder Dauerpräparate hergestellt werden: Frischpräparate werden in Aq. dest. bzw. Aq. dest. : Glycerin = 1 : 1 eingeschlossen. Mit Sudan-Farbstoffen behandelte Schnitte kann man für Dauerpräparate nur in wasserlösliche (wässrige) Eindeckmittel einschließen, wie Glycerin, Glyceringelatine oder Laevulosesirup, der ein hervorragendes, problemloses, schnell eindringendes und stark aufhellendes Einschlussmedium für pflanzliche
Objekte darstellt. Bei Sudan IV ist eine Beize mit Phosphorwolframsäure nicht erforderlich, bei anderen Färbungen hingegen (zB. mit Methylenblau, Kristallviolett usw.) sollte vor dem Einschließen der gefärbten Pflanzenschnitte in Laevulosesirup mit Phosphorwolframsäure gebeizt werden.
Die Farbe hält sich nach bisherigen Erfahrungen selbst über Jahrzehnte sehr gut in Laevulose- sirup (SCHÖMER 1949), der allerdings nach einiger Zeit auskristallisieren kann. Solche Präparate müssen deshalb absolut dicht umrandet (Deckglaslack, Nagellack) werden, was sich aber auch bei Glyceringelatine-Präparaten empfiehlt, um eine längere Haltbarkeit zu gewährleisten.
Herstellung von Laevulosesirup: Man löst 20 g Laevulose (Fruchtzucker) in 15 ml Aq. dest.
durch längeres (24 Stunden), mäßiges Erwärmen (bei 37 °C) auf ? Überführung der Objekte
aus Wasser. Der Laevulosesirup erhärtet wie Kanadabalsam.

Literaturverzeichnis
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Verfasser: Bruno Ortner, Pyrawang 44, A-4092 Esternberg. E-Mail: brunoortner@aon.at